Tierschutzverein Nürnberg-Fürth und Umgebung e.V. und Tierheim Nürnberg

Ein Hilferuf ereilte uns vor circa zwei Wochen. Eine Frau erzählte uns, sie sei gerade aufgewacht und ihre Kaninchendame hätte wild verstreut im Käfig Babys geworfen – neun Stück an der Zahl. Keine wirkliche Überraschung wenn man bedenkt, dass die ca. zehn Monate alte Kaninchendame seit Monaten mit ihrem unkastrierten Bruder in einem Käfig wohnt. Da die Dame völlig überfordert war und die Mama ihre Babys nicht annehmen wollte, haben wir unseren Notdienst los geschickt, um Mutter und Kinder zu holen. Leider hatten auch wir kein Glück - die Mama wollte die Babys nicht annehmen und hat eins getötet, nochmal vier sind in kürzester Zeit von alleine gestorben .

Mit viel Liebe und Hingabe hat sich eine Pflegerin den restlichen vier Babys auch über Nacht angenommen und alles gegeben, dass sie durchkommen. Leider ohne Erfolg. Nach und nach musste sie alle Kinder über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Ob der Grund war, dass den Babys die erste Milch der Mutter gefehlt hat, wie lang sie unversorgt waren oder ob es auch an der Inzucht lag, wissen wir leider nicht. Wie es der Kollegin geht, die wirklich alles versucht hat, die Kleinen zu retten, kann man sich vielleicht vorstellen. Ob und wie oft die Kaninchenmama möglicherweise vorher schon unbemerkt geworfen hat, wissen wir auch nicht, wir wissen nur, dass wir abermals appellieren müssen: Lasst eure Tiere kastrieren!

Und nein, das ist nicht gegen die Natur - gegen die Natur ist es, zwei unkastrierte Tiere auf engstem Raum monatelangem Stress auszusetzen, so dass sie in diesem Zustand zu uns kommen. Die Mama war so gestresst, dass sie sich die ersten Tage nicht hat anfassen lassen und nur angegriffen hat.
Es gibt genügend Kaninchen oder andere Kleintiere auf dieser Welt, bitte hört endlich auf, diese sinnlos privat zu vermehren! Solltet ihr in keinem Tierheim fündig werden, wendet euch wenigstens an seriöse Züchter, aber stoppt endlich diese Qual! Leidtragende sind die Tiere und alle Tierheime und Tierschutzvereine, die das Elend dann ausbaden müssen!

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