Parvovirose bestätigt - dritter Welpe in Tierklinik

Die ersten Testergebnisse sind da und leider sind damit auch die ersten Welpen nachweislich Parvovirose positiv. Die Parvovirose ist eine hochansteckende, weltweit verbreitete Viruserkrankung, die insbesondere für ungeimpfte Hunde und Welpen eine große, mitunter tödliche Gefahr darstellt.
Nach einer Inkubationszeit von 4-7 Tagen kommt es in der Regel zu einem akuten Verlauf mit plötzlichem, starkem und anhaltendem Erbrechen. Kurz darauf setzt wässriger oft blutiger Durchfall ein. Die Tiere können bis zu 41,5°C Fieber haben oder leiden an Untertemperatur. Auf Grund von
Durchfall und Erbrechen sind die Tiere schnell dehydriert. Zu Todesfällen kommt es vor allem bei Junghunden.

Für die Pfleger heißt das nochmal zusätzliche Arbeit. Zweimal am Tag bekommen die Welpen nun ein sehr teures Medikament gespritzt, so dass sie überhaupt eine Chance haben, gesund zu werden.
Ein kleiner Pekinesenwelpe ist heute zusammengebrochen und musste in die Tierklinik. Der Beagle und der American Cocker Spaniel sind auch immer noch in der Klinik.

Wir werden wie immer weiterhin alles dafür tun, dass die Welpen überleben!

Wir sind überwältigt...

 

…wie groß die Spendenbereitschaft deutschlandweit für unsere Welpen ist!
Alleine heute sind über 100 Pakete bei uns eingegangen! Sehr viele Dinge von unserem Amazon Wunschzettel sind bei uns angekommen, Unmengen an Bettwäsche und auch unserer Spendenkonto für die Tierarztkosten der Kleinen wurde schon gefüllt. Ein Postbote musste extra für
uns sein ganzes Auto beladen und mit 60 Paketen eine Sondertour fahren.
Wir möchten uns von Herzen bedanken, bei allen, die uns und die Welpen unterstützen! Egal ob durch Sach,- oder Geldspenden oder einfach nur durch verständnisvolle und aufmunternde Worte!
Leider können wir nicht jedem Einzelnen danken, aber wir hoffen, dass es so viele Spender erreicht!

Update Welpentransport

 

Der Gesundheitszustand der Welpen verschlechtert sich.
Während ein American Cocker Spaniel gestern Abend noch wegen Durchfall und dem schlechten Allgemeinzustand in die Tierklinik musste, folgte heute früh der zweite – ein Beaglewelpe, der nicht mehr gefressen hat und vom Befinden her immer schlechter wurde.
Der gestrige Tierarztbesuch offenbarte den desolaten Zustand der Welpen. Fast alle haben Durchfall, teilweise sehr massiv. Außerdem wurden extremer Parasitenbefall, massive Ohrenentzündungen sowie Augen und Nasenausfluss bei den Welpen festgestellt.
Weitere Laborergebnisse stehen noch aus.

Eine gute Nachricht gibt es, die Welpen müssen definitiv nicht zurück! Der Händler hat das Eigentum bereits übertragen.

Weiterhin möchten wir dringend abermals darauf hinweisen, dass die Welpen frühestens im Juli vermittelt werden. Es werden derzeit keine Anfragen, Reservierungen oder ähnliches angenommen. Hunderte Anfragen haben uns bereits erreicht und kosten uns die Zeit, die wir dringend für wichtigere Dinge wie die Versorgung der Welpen benötigen. Bitte sehen Sie von Anfragen ab!!

Da wir uns auf extrem hohe Tierarztkosten einstellen müssen, sind wir weiterhin auf finanzielle Spenden angewiesen.

Des Weiteren haben wir eine Wunschliste erstellt, mit Dingen, die derzeit dringend benötigt werden: Zum Wunschzettel

Patenschaften können für die Welpen derzeit leider nicht übernommen werden!

Wir werden Sie weiterhin regelmäßig auf dem Laufenden halten!

Vielen vielen vielen herzlichen Dank an alle für jegliche Art der Unterstützung!!

Spendenhotline: 0900 111 0 116
(5€ pro Anruf für das Tierheim, nur aus dem deutschen Festnetz)
Charity-SMS: Kennwort „TIERHEIM“ an die 81190
(5€ pro SMS für das Tierheim)
Oder natürlich auch per Überweisung: IBAN DE 98 7605 0101 0005 8976 16; BIC SSKN DE77 XXX
Stichwort „2.Welpentransport“ TIERSCHUTZVEREIN NÜRNBERG-FÜRTH UND UMGEBUNG e.V.

Vielen herzlichen Dank!

Großzügige Unterstützung für das Wildkatzen Kastrationsprogramm

 

Die Zahl der freilebenden Straßenkatzen in Deutschland wird auf mehr als zwei Millionen Tiere geschätzt, Tendenz steigend. Ursache sind nicht zuletzt freilaufende, nicht kastrierte Hauskatzen sowie herrenlose Katzen, die sich unkontrolliert vermehren.

Dabei ist das Elend der frei lebenden Katzen unübersehbar. Häufig sind sie verletzt, da unkastrierte Katzen häufiger in Revierkämpfe verwickelt sind als kastrierte. Viele herrenlose Tiere sind zudem unterernährt und leiden unter Infektionskrankheiten und Parasiten, die, übertragen auf freilaufende, in menschlicher Obhut lebende Katzen, mittelbar auch eine Gesundheitsgefährdung für den Menschen darstellen. Kastrierte Tiere "streunern" zudem weniger umher und sind dadurch leichter zu lokalisieren und zu pflegen.

Jährlich fangen und kastrieren wir bis zu 100 sogenannte ausgewilderte Hauskatzen. Ein finanzieller Kraftakt für uns. Umso mehr freuen wir uns über die großzügige Spende von € 3000,-- der Timmy Tierschutzstiftung zur Unterstützung unseres Kastrationsprogramm.

Wir sagen vielen vielen herzlichen Dank für die Hilfe, das Leid der Straßenkatzen zu lindern.